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Aus heutiger Sicht kann man von einer musikalischen Sternstunde sprechen, als sich vor 20 Jahren das Ensemble TANGO FIVE gründete. Was als Studentengruppe begann, entwickelte sich zu einem in Deutschland einzigartigen Musikensemble, das in seiner Bandbreite von Klassik, Unterhaltung, Comedy und Jazz das Publikum in vielen Fernseh- und Rundfunksendungen und ca. 60 Konzerten jährlich begeistert. Auch im Ausland konnten die Musiker durch ihre unglaubliche Spielfreude, Selbstironie und hohe musikalische Qualität die Zuhörer überzeugen. |
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Die aktuellen Programme von TANGO FIVE sind: |
| GO FOR GOLD | musikalisches Comedy-Programm |
| AMANDO A BUENOS AIRES | Herrliche Tango-Lieder und einfühlsame Improvisationen mit Raul Jaurena (Bandoneon) und Marga Mitchell (Gesang) |
| OBSECION | Tango meets Jazz & Klezmer Projekt mit dem Bandoneon-Virtuosen Raul Jaurena |
| SYMPHONIC TANGO NIGHT | klassische und moderne Tangos mit großem Sinfonieorchester, Raul Jaurena (Bandoneon) und Marga Mitchell (Gesang) |
| TANGO FIVE SPIELT WIE WALDI | musikalisches Comedy-Programm von Vivaldi bis Waldi |
| HUHN MADAGASKAR | musikalisches Comedyprogramm |
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Im Ensemble TANGO FIVE treffen sich vier außergewöhnliche
Musiker, die als Künstlerpersönlichkeiten nicht verschiedener
sein könnten und doch etwas gemeinsam haben: den Wunsch,
verschiedene Musikkulturen einander näher zu bringen. Jeder einzelne der vier Ensemblemitglieder steht inzwischen am Beginn einer vielversprechenden internationalen Karriere. Der Geiger Gregor Hübner war 2002 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und erhielt im gleichen Jahr eine Grammy-Nominierung für die Aufnahme „Round about Mompou“ mit dem Trio Beirach / Hübner / Mraz. Bereits 1998 wurde er mit dem Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Er ist fester Duopartner des Jazzpianisten Richie Beirach. Er lebt als erfolgreicher Komponist und Musiker in New York. Gregor Hübner hat einen Exklusivvertrag mit dem Jazzlabel "ACT". Sein Bruder Veit Hübner gewann den 1.Preis beim renommiertesten deutschen Jazz-Wettbewerb, den Hennessy-Jazzpreis. Er zählt zu den gefragten Jazz-Kontrabassisten in Süddeutschland. Für den hervorragenden Studienabschluss seiner Klassik- und Jazzstudien an der Stuttgarter Hochschule erhielt er ein Stipendium für ein Jazzstudium in New York, das er im Mai 1997 abschloss. Neben seinen zahlreichen Jazzengagements spielt er in verschiedenen Sinfonieorchestern. Veit Hübner erhielt 2003 den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg für sein außergewöhnliches musikalisches Schaffen. Auch der Klarinettist und Dirigent Bernd
Ruf kann auf einige Auszeichnungen zurückblicken.
Er war Stipendiat der Herbert von Karajan-Stiftung Berlin und
der Kunststiftung Baden-Württemberg. Seine musikalische Offenheit
ermöglichen ihm sowohl klassische Dirigate (Stuttgarter Philharmoniker,
Radiosinfonieorchester Wien etc.) als auch Crossover-Projekte.
Mit internationalen Jazzsolisten gestaltete er Jazzsymphonien,
er leitete das Sinfonieorchester der Chris De Burgh-Deutschlandtournee
1996 und dirigierte die Musicals "Die Schöne und das
Biest", "Miss Saigon", "Les Miserables"
und „König der Löwen“. Ab dem Wintersemester
2004 wird Bernd Ruf seine Professur im Fachbereich Popularmusik,
Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck antreten.
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